1. Herren 60 als Aufsteiger mit durchwachsenem Start in die Landesliga 2 – Unentschieden erreicht!
Auf der malerisch gelegenen Anlage in Reichenschwand begannen alle vier Matches gleichzeitig, da die Wetterprognosen nichts Gutes prophezeiten.
An Position 1 mit Herrmann Schiffermüller entwickelte sich ein hochklassiges Duell mit sehenswerten Ballwechseln. Zwangsläufig endete die Auseinandersetzung im Match Tiebreak. Beim Stand von 7:9 wehrte Schiffermüller mit raffinierten Bällen zwei Matchbälle ab und holte sich den Sieg dank seiner Routine nervenstark mit 11:9.
An Nr. 2 spielte Andreas Arendt unter seinen Möglichkeiten, da er mit den hohen Bällen seines Gegners nicht zurecht kam. Auch diese Begegnung mündete im Match Tiebreak. Beim Stand von 9:9 neigte sich die Waage zu Gunsten des Gastgebers, der 11:9 gewann.
Wilhelm Schurz zermürbte an Nr. 3 seinen lauffreudigen Gegner mit seinem bekannt sicheren Spiel und holte sich nach einer Energieleistung beide Sätze mit jeweils 7:5.
An Nr. 4 hatte es Rolf Weis mit einem exzellenten Returnspieler zu tun, der die gewaltigen Auf- und Grundschläge von Weis stets zurückbrachte. Folgerichtig unterlag Weis trotz engen Spielverlaufs in zwei Sätzen.
Da die Teams als Vierer-Mannschaft antreten, war mit dem 2:2 nach den Einzeln noch alles möglich.
Im Einserdoppel mit Schiffermüller/Schurz überzeugten beide im ersten Satz und gewannen überlegen 6:3. Ihre Gegner fanden jedoch immer besser ins Spiel, holten sich den Zweiten mit 6:3 und hatten auch im Match Tiebreak mit 10:3 das bessere Ende für sich.
Im Zweierdoppel hatten Arendt/Kleinschrot im ersten Satz noch Anlaufschwierigkeiten, sicherten sich jedoch den Tiebreak mit 7:5.
Im Zweiten setzte sich ihr druckvolleres Spiel durch, ungefährdet holten sie ihn sich mit 6:2.
Am Ende stand zum Auftakt ein 3:3 zu Buche, das nicht so recht zufrieden stellte, da durchaus mehr möglich gewesen wäre.
Einzel:
Herrmann Schiffermüller: 3:6; 6:1; 11:9
Andreas Arendt: 4:6; 6:3; 9:11
Wilhelm Schurz: 7:5; 7:5
Rolf Weis: 4:6; 2:6
Doppel:
H. Schiffermüller / W. Schurz: 6:3; 3:6; 3:10
A. Arendt / E. Kleinschrot: 7:6; 6:2